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Schnelle Minensuchboote Merkur+Jupiter vom 3.MSG Kiel
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Minensuchboote Merkur und Jupiter II
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Das 3. Minensuchgeschwader erhielt mit MERKUR und JUPITER vom 1.Schnellen Minensuchgeschwader Ihre ersten beiden Boote zugeteilt. Es waren die sogenannten R-Boote der Kriegsmarine, die bereits ab 1945 unter den verschiedensten Konstelationen unter Leitung der Alliierten Räumarbeiten durchführten. Es verlegte noch im Oktober 1956 nach Wilhelmshaven und am 1. August 1958 nach Kiel. Am 31. Oktober 1956 und am 15. November 1956 kamen die restlichen Boote hinzu.
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R-Boot Merkur in der Förde
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R-Boot Jupiter in Kiel an der Pier
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R-Boote des 3. Minensuchgeschwader An dem Vorleinen kann man ganz deutlich die Rattenschutzblenden sehen, da Ende der 50er Jahre, die Wik noch sehr Rattenverseucht war, und deshalb auch viele Boote sich Bordhunde angeschafft hatten. 1961/1962 wurde die Merkur Ex R-Boot R134 und die Jupiter Ex R-Boot außer Dienst gestellt, wobei die Jupiter für die Marineortungsschule in Bremerhaven umgebaut und als OT-1 wieder in Dienst gestellt. Dafür kam für JupiterI, die neue Jupiter II - M1065 und für die Merkur kam die WegaII. Boote der neuen Schütze Klasse.
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Bordhund Strolch auf R-Boot Merkur M1066 + SM-Boot Jupiter
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Ein Hundebild macht Furore.
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Als ich vor einigen Tagen von einem Algol Fahrer dieses Bild erhielt, wußte ich zwar wer Seppl ist, aber der andere Hund Namens Strolch war uns unbekannt. In einem Gästebucheintrag schrieb ein Jupiterfahrer, das er einen Bordhund Strolch an Bord hatte. Nachdem das Bild auf die Wega Seite erschienen war, meldete sich noch jemand, das Strolch auch auf Merkur gefahren ist und sein Betreuer der Kamerad Herbert Titsch war. Nun spielte alles zusammen und Strolch fuhr auf beiden Booten.
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Die große Rheinfahrt-Reise des 3.MSG ins Landesinnere.
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Die Öffendlichkeitsarbeit in der Marine zur Nachwuchsförderung wurde ganz groß geschrieben, denn neben den sogenannten “Marinezirkus” haben auch die kleinen Einheiten schon im Landesinnere für aktive Werbung mit ihren Booten gesorgt.
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Egal wo die Boote anlegten, Herbert und Strolch mußten immer erst mal zum berühmten Stammbaum, bevor die alten Burgen und Schlösser erkundet wurden.
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Herbert mit Strolch auf Ausflügen und Feste längs der Rheinroute.
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Der Kamerad Manfred Bialkowski schreibt folgendes über Strolch: Moin Peter, ich habe von Strolch leider kein Foto, aber ein Zeitungsausschnitt gefunden, der während eines Patenstadtbesuches in der dortigen Presse erschienen ist.
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Als Dank für die herzliche Aufnahme in der Patenstadt Herten überreichte der Kommandant des SM-Bootes Jupiter, Kapitänleutnant Kaumann , Frau Bürgermeister Stein einen Blumenstrauß. Dabei betonte er, dass die Besatzung des Patenschiffes der Stadt Herten gern gekommen ist, um wieder einige Tage mit ihren Hertener Freunden zu verleben. Die beiden reizenden jungen Damen hatten schnell Freundschaft geschlossen mit dem Obergefreiten Strolch, der sich in der neuen Umgebung zunächst nicht sehr wohl fühlte, dann aber bald Zutrauen fand und gern mit sich spielen ließ.
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Die R-Boote vom 3. M-Geschwader kenne ich zwar auch noch, aber als ich auf SM-Boot Jupiter versetzt wurde bestand das Geschwader nicht mehr aus R- Booten. Vielleicht ist Strolch ja mit auf Jupiter versetzt worden. Er war ein braver Hund. Nur wurde er immer Seekrank und Busfahrten konnte er auch nicht vertragen. Er lag dann immer in sein Körbchen und hatte mit der Welt abgeschlossen
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Der Kamerad Rolf Buchmann schickte die nachfolgenden Bilder von Strolch und schrieb: Hallo Peter,ich war von Okt 1964 / Okt 1965 als Radargast auf dem Jupiter. Die 2 Bilder von Strolch (der ganze Stolz) vom SM-Boot Jupiter damals noch 3.MSG Kiel. Bild 1:Obergefreiter Strolch stolz auf der Back

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Bild 2, der traurige Abschied als Strolch
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uns verließ nachdem ihn ein Lieferant auf der Pier totgefahren hatte. Wir ließen es uns nicht nehmen, unseren Kameraden Strolch ein ehrenvolles Seemannsgrab zu geben.
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Lebe wohl, kleiner Strolch, du warst ein prima Kamerad und Bordhund auf Merkur + Jupiter. Mit kameradschaftlichen Gruß Rolf, seit 04 - 1994 im Ruhestand
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Es gab sie noch, weitere Bordhunde auf dem R-Boot Merkur und auf dem SM-Boot Jupiter
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Nach der Außerdienststellung von Merkur wurde dieses R-Boot als U-Bootbegleiter umgerüstet und fuhr noch einige Jahre bei der 1.U-Geschwader in Kiel.
Der Kamerad Friedr.Deutsch (Btsm.d.R.) hatte die folgengen Bilder vom Boot und Bordhund Luvi ausgegraben und schrieb folgendes: Die Merkur wurde nach der Ausserdienststellung als Minenräumboot mit neuen Aufbauten (Wohnräume für U-Bootfahrer)und Druckkammern ausgerüstet und als Sicherheitsboot für U-Boote eingesetzt.Sie fuhr von da an mit der Kennung W 68 bis zur Ausserdienststellung am 31.10 68 beim 1. U-Bootsgeschwader in Kiel. Ich fuhr von Oktober 1964 bis November 1965 als Funkmaat auf Merkur. Wann "Luvi" genau an Bord kam entzieht sich meiner Kenntnis.
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Merkur nach seiner neuen Bestimmung neu umgebaut, unter der taktischen Nummer W68
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Bordhund Luvi auf seiner Tampenliege.
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Der Kamerad Detlef Wille, der auf W 68 einige Zeit fuhr berichtet hier über Lu-Vi und stellte die schönen Fotos zur Verfügung. Lieber Kamerad Liedtke, endlich komme ich dazu, Ihnen die versprochenen Bilder von “Lu-Vi“ (Abkürzung von Lumpenvieh) zuzusenden.
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Ich bin am 01.04.1965 als Nav.-Gast an Bord „Merkur“ gekommen und habe “Merkur“ zum Anfang April 1966 wegen der Abkommandierung zum F1 in Bremerhaven verlassen. “Lu-Vi“ war schon Anfang 1965 an Bord und blieb an Bord, als ich „Merkur“ verlassen habe.
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Lu-Vi“ war schon ein besonderer Hund, der in Kiel-Wik bestens bekannt war und im 1. U-Bootgeschwader geliebt wurde. Wurde 15 Minuten vor Auslaufen unser Typhon betätigt, war es sicher, dass “Lu-Vi“ pünktlich zum Auslaufen an Bord war.
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Lu-Vi hat alle Fahrten –auch Auslandsfahrten nach Norwegen, Shetland-Inseln, Schottland- mitgemacht. Was aus “Lu-Vi“ geworden ist, weiß ich nicht, weil ich nach der MUS Plön nicht mehr nach Kiel auf ein Kommando kam.
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Ja, es ist auch für eine Hundeseele nicht einfach, wenn die Bezugspersonen ständig aus dem Leben des Hundes verschwinden!!
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Die kleine Geschichte über Strolchi, der 2.Hund vom SM-Jupiter
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Der Kamerad Uwe Plambeck fand auch die Jupiter Seite und erinnerte sich an den Bordhund Strolchi während seiner Fahrenszeit, der wohl als Nachfolger von Strolch war: In den Jahren 66/67 war ich Sperrmixer auf Jupiter. Kmdt.war OLt z.S. Schulz,ich glaube ein späterer Kmdr.des 7.MSG. Unser Bordhund hieß “Strolchi”; das muss aber ein 2.Strolchi sein, denn ich habe noch 2 Bilder von Strolchi und Seppl (Wega) ausgegraben. Die beiden Hunde haben nie miteinander gespielt,sondern sich nur gefetzt, besonders, wenn wir im Päckchen nebeneinander lagen, was immer zu Anfeuerungen von beiden Besatzungen führte. Aber jeder für sich war ein liebes und treues Besatzungsmitglied. Hauptsächlich wurde Strolchi vom damaligen DM (Name leider entfallen)betreut.
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Strolchi, der 2te Bordhund von Jupiter Mitte der 60iger Jahre.
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Der Dechsmeister (vorne mit der Hungerpeitsche) war Strolchis Bezugsperson.
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Dieses Bild zeigt einen Hund der nicht wie angegeben, Seppl ist,wer kann sich erinnern??
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Ich habe noch ein weiteres Bild von Strolchi ausgegraben.Es entstand während der Werftliegezeit bei der HATRA-Werft Travemünde 1966/67.Die Besatzung wurde dort kurzfristig auf einem alten R-Boot untergebracht (Name nicht mehr bekannt); wir waren dort das 1. Boot,dass über die neue hydraulische Hebeanlage vollständig in die Werfthalle gezogen wurde.Ein paar Bilder hänge ich an,vielleicht ist ja etwas Verwertbares für Deine HP dabei.
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Strolchi auf dem R-Boot während einer Werftliegezeit
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