Bordhunde der Gorch Fock
Whisky und Gogo
Segelschulschiff Gorch Fock aus Kiel
Gorch Fock im Sommer 1959 in Kiel
Ein sensationeller Fotoschuss eines Gorch Fock - und Segel - Fans,
der im Jahre 1959, als die Go-Fo in der Wik lag, dieses Bild schoss.
Im Hintergrund der Kommandant Kapt.zur See Wolfgang Erhardt,
der auch ein grosser Hundefreund war und Whisky an Bord duldete,
obwohl der Großsegler bestimmt nicht sehr hundefreundlich
eingerichtet war.
Wie und wann kam Whisky an Bord der Gofo??
Es gibt viele Geschichten über den Bordhund der Gorch Fock,
wann und wie er an Bord kam.
Für mich gehören Whisky, Seppl und Strolch alle aus einem Foxterrier Wurf, der im Frühjahr 1959 im Kieler Marinehaven geworfen wurde.
Weiß es jemand besser???
Doch nun habe ich einige Zeitungsausschnitte über Whisky erhalten und auch mit einer
Zeitungs-Story, wie sie an Bord gekommen sein soll.
Leider stimmt an diesem Bericht vieles nicht und ich sehe den vielen Protest-E-Mails gerne entgegen, vielleicht meldet sich einer der Uralten, der sich noch erinnert!!!!
Der Kamerad Horst Kleibauer, GoFo-Fahrer der ersten Stunde von 1958-1963
schickte die folgenden 3 Bilder von der jungen Whisky
Hallo Peter,
ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern
wann der Hund an Bord kam. Er war auf einmal da.
Whiskey erkundet die Gofo und landet der Nase nach, natürlich am Kombüsenschott,aus der es lecker riecht.
Halloooo, gibt es hier keine Knochen??
Na dann muß ich mir mein Futter wo anders holen, sagte sich
die kleine Terrierdame und so begann
das berühmte Sailor fetzen
Hier die Geschichte des Kameraden Peter Wachtel, der mir einige Zeitungsausschnitte schickte,die aber eigendlich aus der Zeit von 1963 stammen und das kann einfach nicht sein.







Whisky und Gogo, die Bordhunde der “Gorch Fock”.


Zu den guten 60’er Zeiten waren sogar Hunde an Bord der Gorch Fock: Liebevoll kümmerten
sich die jeweiligen Besatzungen um die Bord-"Maskottchen": Terrier-Dame "Whisky" und ihr
späterer Nachfolger "Gogo".
"Whisky" hatte das Hauptdeck voll im Griff
und biss (offensichtlich zum Vergnügen der Ausbilder)
jeden in die Hose, der beim Kommando "Aufentern" nicht rechtzeitig ins Gebälk kam. Sie hatte sogar den Dienstgrad eines Maats. Allerdings brach sie einmal in die Kombüse
ein, was ihr ein "Kriegsgerichtsverfahren"
und anschließende Degradierung zum Haupt- gefreiten einbrachte.Dass sie danach nur noch Dienstgrad niedere beißen durfte, wird hoch und heilig versichert.

Whisky bei Ihrer Lieblingsbschäftigung, den Sailor’s bei der Arbeit in den Hacken
zu beissen.

Whisky während eines Seetörn’s auf der
Sonnenseite bei einem Nickerchen nach an-
strengender Arbeit, siehe rechts oben.
Hier eine Geschichte, wie sie nur auf der GoFo passieren konnte!!
Da fällt mir die Geschichte von meinem Bruder ein, der damals zu der Zeit auf der GoFo fuhr, das dort sogar ein Segelmanöver wegen Whisky abgebrochen wurde, da sie die Leute nicht aufentern lassen wollte.
Denn das Oberdeck hatte sie voll im Griff. Man sagte, das sie sogar die Signale der Bootsmanns-Maatenpfeife auseinander halten konnte. Sie muß ein köstliches Tier gewesen sein.


Von "Gogo" gibt es sogar eine schriftliche Beurteilung. Danach war der mit dem Merkmal
"unmenschlich" charakterisierte Hund, 1967 " durch Geburt an Bord " in die Bundeswehr
eingetreten, er zeigte sich fortan "tierisch unverdorben" und erwarb sich dadurch die
Beförderung vom "See-Hund-Eleven" zum Gefreiten.
Endlich wieder mal ein paar neue Bilder von Whisky !!!
Aus dem fernen Thailand hatte der Kamerad Uwe Petersen, meine
Bordhunde HP gesehen und sofort mit Erfolg, in seinen Erinnerungen gekramt!!
Uwe’s Bericht über seine GoFo Ausbildungsfahrt
nach Gaevle-Schweden
Auf unserer Fahrt nach Gaevle; Der “ALTE” Kmdt Ehrhardt brüllt durch die Flüstertüte,”Oberrahgasten beider Wachen-- Enter auf”,
und bums hatte er mich an der Hose, nichts ging mehr.
Nach einer Minute das Kommando von der Brücke;
“Treck de BÜX ut”.
Segelcrew in den Wanten, nachdem Whisky von der Crew abgelassen hat
“Platt” oder wie man das nennen soll.Whisky wird sie schon wieder auf die Beine bringen.
Hier noch ein Bild mit Whisky als junge schlanke Terrier Hündin, bei der Anzugs- Musterung zum Landgang in Gaevle (Schweden).
Hier ist Uwe mit seinen Maatenlehrgangs Kameraden,(Se11 in Meierwik).
Das Bild zeigt seine Gruppe des Lehrgangs 1959, die auf der Gorch Fock, die praktische Ausbildung während der 3.Reise nach Gaevle, als Segelcrew-Großmast abschlossen, mit Whisky im Rettungsring.
Die Bilder und der Text dazu wurden von dem alten SE-11er Uwe Petersen, anläßlich seiner Ausbildungsfahrt auf der GoFo, zur Verfügung gestellt (Wohnhaft in Thailand).
Weitere Bilder von der 3.AAR nach Schweden.
Der Kamerad Gerd Seier aus Husum berichtet hier über seine Erlebnisse mit Whisky an Bord der GoFo.
Zu Whiskys Manie ständig in den Wasserstrahl beim Deckspulen zu beißen
Whisky hatte das Ende eines Deckwasch-Schlauches zum persönlichen Feind erklärt, der bekämpft werden musste. Das Ende blieb natürlich nicht ruhig liegen, denn irgendeiner der Lords hatte den Schlauch in der Handund bewegte das Ende. Whisky befand sich also im Kampf mit einerSchlange oder so. Wenn Whisky dann mit allen Vieren als Sieger ruhigüber seinem Schlauchende stand, trompetete ein anderer Lord in das hintereSchlauchende hinein. Whisky sprang hoch in die Luft, kam wieder runter,raste weg und wurde den Tag über nicht mehr gesehen:
Vermutlich Nervenzusammenbruch!!!
Bilder von der 5AAR 1960 Kiel-Aarhus-Oslo-Travemünde-Kiel
Obligatorisches Abschlußfoto mit Whisky
Kamerad Jürgen Püschel mit Whisky während der Reise nach Oslo 1960
Der Kamerad Hermann Schmidgruber hatte noch ein Bild von Whisky in seiner Seekiste gefunden.
Dieses Bild wurde während der 6.Ausbildungsreise “1961- Kiel - St.Malo - Reykjavik - Kiel” im Atlantik von Island nach St.Malo aufgenommen.
Nach anstrengender Hatz durch die Takelage, lag die Ausbildungscrew wie tot auf dem Oberdeck und Whisky passte auf, dass sich ja keiner bewegte.
Hier noch ein verspätetes Bild von dem Kameraden Dieter Böhmer aus Bochum
Hallo, ich bin 1961 auf der Gorch Fock gefahren und habe noch ein Foto mit Whisky.
Es war auf der 6 Ausbildungsreise Island - Frankreich
Geschichten und Bilder von der 9.AA, der sogenannte NEW YORK Törn
Der Kamerad Heinz Schwartz OBtsm.d.Res. berichtet folgendes über Whisky.
Bin von 61-64 auf der Gorch Fock gewesen und kenne den Hund recht gut,
Er konnte tatsächlich alle Signale unterscheiden und hat beim
Allemannmanöver die Kadetten wie Schafe vor sich her getrieben, obwohl
er auch oft Fußtritte von den Kadetten bekam ( da er gerne in die Hacken
gebissen hat ).
Während unserer 9.Ausbildungsfahrt 1962
(Kiel-Santa Cruz de Tenerife-New York-Ponta Delgada-Kiel)
gab es wieder mal eine besondere Story über Whisky.
So hat sie beim Seeklarmachen fürs Auslaufen von New York noch einmal im Abschiedsgewühl die GoFo verlassen und auf der Pier ein Kind leicht gebissen und wurde quasi gleich verhaftet. Wir hatten schon Angst, das sie getötet werden sollte; aber wir haben vor Reede gewartet und ein Schlepper brachte den Raudi dann wieder an Bord und wir konnten getrost unsere Heimreise antreten.

Der Kamerad Karl Dieter Lötte fand unsere Bordhunde meldete sich sofort mit Bildern von seiner GoFo Bordzeit und berichtete fogendes:
Ich bin 1962 in der glücklichen Lage gewesen auf der Gorch Fock die
9.Ausbildungsreise nach New York mit machen zu dürfen.
Ich habe gesehen, dass auf der Webseite keine Fotos von dieser sehr sehr schönen Fahrt existieren.Ich bin im Besitz solcher Fotos und auch vom damaligen Bordhund Whisky.
Außerdem habe ich einen Zeitungsausschnitt der Bildzeitung
vom Mai 1962, die darüber berichtet, dass die Gorch Fock zu früh in New York angekommen ist und Whisky und die Besatzung ungeduldig auf das Einlaufen warten.
Mit einem Foto vom Schiff und Whisky.
Das war die Route von Kiel nach New York von April 1962 bis Juni 1962
Meine Kameraden vom Unteroffizierslehrgang SE 11 und Whisky als Starmodel immer dabei
Wäre toll wenn sich mal jemand melden würde.
Hier der Bericht in der Bildzeitung, sogar im Ruhrgebiet über das zu
frühe Eintreffen der GoFo in New York
Die Gorch Fock unter Vollzeug auf dem Hudson vor der Freiheitsstatue.
Ich mit Hundedame Whisky,sie liebte Körperkontakt
Sie liebte es fotografiert zu werden und stellte sich freiwillig in Positur!
Auch hier suchte sie den Körperkontakt
Bilder von der 12.AAR 1963 Kiel-Las Palmas-
St.Thomas-San Juan(PR)-Kiel
Der Kamerad Jürgen Morgenstern fuhr auf der 9,10,11+12 AAR mit und hatte von der 12ten Reise die folgenden Bilder von Whisky in seiner Bildersammlung parat.
Er hat gut lachen, er gehört zur Stammbesatzung
Land in Sicht, die erste Etappe ist erreicht und Landgang
Der Korporal Maat Lothar Kossack und der damalige 1. Offizier v. Witzendorf haben der "lütten Hundedame", in Verbindung mit dem zivilen Bordfriseur, das Fell geschoren.
Eine Perspektive, die jedem mit Höhenangst, schwindlig werden läßt.
Whisky beobachtet alles aus sicherer Warte.
Eine Geschichte von der 14.AAR 1963/64 Madeira/Funchal
Die folgenden Bilder sind vom Kameraden Hermann Schroer aus Duisburg, der Während der 14AAR als OG seinen B-Lehrgang absolvierte.
2 Kameraden der Raule, die sich durch “Bordhunde.de”, beim großen Rauletreffen 2009
in Flensburg wiedergefunden haben und sich auf Anhieb wieder gut verstanden.

Der Kamerad Roland Vaas berichtet folgendes:
Hallo Peter, Hallo Seemann,
Zu Deiner Hundegeschichte Gorch Fock/ Whisky kann ich auch einen kleinen Beitrag leisten.Anlässlich eines Veteranen Treffen alter GoFo Fahrer hatte ich Gelegenheit 1964 an einem Törn unter Segel in die Ostsee an Bord zu sein.Da Whisky, wie in der ganzen Flotte bekannt war, ein Teufelsviech sein konnte, haben sich die Sailors diesen Trick ausgedacht:
Sie stellten Whisky, wie man sieht, mit einem Bein auf einen Belegnagel und mit den Vorderpfoten auf die Reeling.Da sah er vor sich nur die rauschende See und traute sich nicht zu bewegen, vor lauter Angst in dieselbe zu fallen.Nach einiger Zeit völliger Totenstarre fing er dann an jämmerlich zu Jaulen, was natürlich unter den Umstehenden schallendes Gelächter auslöste.Wenn er dann aus dieser Situaton befreit wurde und wieder das Deck unter den Pfoten hatte, schoss er wie eine Furie über Oberdeck und nahm beim Nächstbesten ohne Rücksicht auf Dienstgrad, furchtbare Rache wegen solch beschämender Behandlung.

Das untere Bild wurde bei dem selben Törn geschossen und zeigt das Whisky auch angenehme Züge in sich trug.Aber soviel ich weiss, war es ein weibliches Wesen, das sich natürlich unter soviel Männern (Seemänner!!) durchsetzen musste.
Eine Geschichte von der 16.AAR 1964 während Operation-Sail1964-New York
Der Kamerad Erwin Rau berichtet hier über seine Erfahrung mit Whisky:
Als Lehrgangsteilnehmer (Crew IV/64) der 16. AAR wurden wir auf den Bermudas eingeschifft u. machten im Rahmen der Operation-Sail 1964 eine unvergeßliche Nordatlantikreise; 1.Hafen New York mit Weltausstellung u.v.m.. Meine Reinschiffstation war der Unteroffz.waschraum an Stb. unter dem Feuerturm, u.a. 1 auch in See offen zu fahrendes Bulleye, Süßwasser ständig u. satt-und ein Fußwaschbecken. Zu meinen Pflichten gehörte es, die Terrier DAME! Whisky immer sonnabends zu baden. Whisky ließ sich ohne Probleme in das Fußwaschbecken stellen und die Prozedur konnte beginnen.Sie ließ alles willig über sich ergehen incl. Shamponieren und sog. Intimpflege, überhaupt keine Bissig- oder sonstige Zickigkeit wie oftmals an Oberdeck. Wir kamen bestens miteinander aus. Nach dem Abtrocknen brachte ich Wh. pikobello in den U-Raum, wo sie in "ihren"Parka gebettet wurde. Wie ich zu diesem seltenen Job als Tierpfleger gekommen bin-der offenbar traditionell mit dem U-Waschraum kombiniert war-ist mir unerklärlich, zumal einem der Umgang mit der ansonsten ziemlich närrischen Dame ja liegen muß. Die Herren Unteroffz. müssen wohl das Gespür dafür gehabt haben, daß wir harmonieren würden. Leider gibt es kein Foto von uns beiden, aber es gibt andere auf Wunsch.
Wer war sonst noch Gofo-Tierpfleger? Bitte melden!
erwin-rau@t-online.de

Bilder von der 20.AAR 1965 Kiel-Recife-Santa Cruz de la Palma-Kiel.
Der Kamerad Karl Gustav Pfeifer hatte während dieser Reise nicht nur Augen für alles Neue, sondern er bedachte die Nachwelt auch mit Bilder von Whisky.
Freiwache oder streng nach Dienstplan.
Gösch gesetzt, Schiff geankert!
Whisky überwacht aus sicherer Entfernung die Landgangsmusterung.
Meine Insel, meine Segeljacht, mein Abschied von einer schönen Stadt.

Der Kamerad Karl-Heinz Stohner berichet folgendes über Whisky, anläßlich
seines Gofo Einsatzes:
Obwohl ich "leider" nur einen Monat an Bord des SSS.Gorch.Fock war
(Arbeitskommando Winter 1965/66),
hatte ich mich recht schnell mit dem "Wachhund/Oberdeck" angefreundet.
Sympathie beiderseits? Scheinbar!

Vermutlich hat er instinktiv wahrgenommen, dass ich ein Tierfreund war.
Bin ich immer noch. Whisky war ein lebhafter Fox-Terrier.
Schon vor der Hängematten-Musterung am frühen Morgen hat er uns im
Mannschaftsdeck abgeholt und den Niedergang zum Oberdeck hinaufgetrieben,
allerdings mit Hilfe der sehr grellen Weck-Töne der Bootsmann-Maaten-Pfeife.
Fürchterlich!
Für unsere Ohren fast unerträglich!!
Trotz beißender Kälte, bei Eis und Schnee - der Januar 1966 zeigte sich
als ein richtiger Wintermonat








"Whisky" war bei der anschließenden Morgentoilette an Oberdeck immer dabei,
hat hie und da einen Kameraden gezwickt und nach dem Frühstück die Parade abgenommen.
Genau so war er!
Ein kleiner, liebenswerter Tyrann.
Als ich nach meiner Wehrdienstzeit bei der BuMa wieder zu Hause war, habe ich mir einen Hund zugelegt und ihn, in Erinnerung an "Bordhund Whisky", ebenfalls "Whisky" genannt.
Er ist aber immer eine "Landratte" geblieben. Allerdings hat er gelegentlich im „Vater Rhein“, direkt vor unserer Haustüre, in meiner Heimatgemeinde Altrip,
ein ausgedehntes Bad genommen.
So das war es!
Die Reise in die Vergangenheit ist zu Ende.
Äfach schää war`s, wie wir Pfälzer sagen.
Mit kameradschaftlichen Grüßen aus der Pfalz, Karl-Heinz Stohner, Mutterstadt/ Pfalz
Ach ja!!
Da gibt es noch einen alten Zeitungsausschnitt aus dem Jahre 1966,
er ruhte über 45 Jahre in meiner BuMa Erinnerungs-Backskiste.
Er berichtet über Whisky’s Schlankheitskur in einem Hunde-Sanatorium





Bilder von der 23AAR 1966 Kiel-Funchal-Cassblanca-Lissabon.
DerKamerad Friedrich Nilsen hatte während dieser Reise einige schöne Momente auf Zelluloid gebannt, darunter natürlich auch die inzwischen 7 Jahre alte Bordhündin Whisky.
Aller Anfang ist schwer und am besten übt man erst mal im Hafen.
Wie in alten Zeiten, mit Musik und Chantys wird die Manpower in Leistung umgesetzt.
Am schönsten im Leben sind die Pausen!
Auch die Hackenbeißer Dame Whisky genießt es mal, zur Ruhe zu kommen.
Eine lange Reise geht zu Ende, nun braucht die GoFo nur noch guten Wind, um schnell nach Kiel zurückzukommen.
Zeitungsausschnitt von einem Tierischen Wettbewerb mit Whisky.
Ja, für so ein “Hundeleben”
möcht schon mancher mansches geben!
Wer kommt sonst schon ohne Geld
so wie er rund um die halbe Welt?
Nicht nur bei Gorch Fock Matrosen
Tiere oft auf Liebe stoßen.
Ein Maskottchen-groß ob klein-
hat schon fast jeder “Verein”.
Kamera her, Bleistift daneben:
“Kamerad Vierbein soll heut leben!”
Wer die schönste Story weiß,
wird belohnt durch einen Preis!
Ran ans Werk und nicht gefackelt!
Ob’s nun ziegenbockt, ob’s dackelt,
ob’s eselt,goldfischt oder afft:
Schnell ist das Porträt geschaft.
Tierisch Ernst oder ein bißchen Locker vom Hocker
Die größten Pflichten unverwandt trägt auf dem Schiff der Kommandant.
Entschlossen muß das Schiff er führenund die Besatzung kommandieren.
Ihm auch obliegt--oft ohne Lohn__die Last der Repäsentation:
Besuche, Parties und Empfänge, Audienzen und diverse Gänge.
Auch ist es immer sein Bestreben, den Gästen freundlich sich zu geben,
auf ihre Wünsche einzugeh’n und stets für sie bereitzusteh’n.
Zum Beispiel findet bei der Presse
der Bordhund reges Interesse.
Dagegen ist in and’ren Lagen dieses Tier meist schwierig zu ertragen.
Der Kamerad Rainer Brüggemann, berichtet noch folgendes
In der Zeit als ich auf der Gorch Fock fuhr (68 - 71) war der Bordhund Whisky, der soweit ich mich erinnere 68 gestorben ist. Danach war nur für eine Reise noch ein Hund an Bord.

Über Whiskys Ableben gibt es nachfolgende Geschichte:
Sie sei von einem Landgang nicht zurückgekehrt, weil sie wegen schlechten
Augenlichts vermutlich die Orientierung verloren habe uund deshalb, am Liegeplatz der GoFo an der "Blücher"-Brücke, unbemerkt in den Kieler Hafen gefallen sei.
Whisky, ein Bordhund geht über die Regenbogenbrücke.
Lebe wohl, du warst ein außergewöhnlicher Hund
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